Aufbruch in den Jura: dorthin, wo sich Weiden und Wälder abwechseln, alte Obstsorten überlebt haben und kulinarische Traditionen noch eng mit dem Alltag verbunden sind. Die Küche der Region erzählt von einem rauen Klima, vom Haltbarmachen und Verwerten, aber auch von Geselligkeit und Genuss. Damassine, Totché, Tête de Moine und Saint-Martin stehen exemplarisch für ein kulinarisches Erbe, das bis heute lebendig geblieben ist. Der Slow Food Guide zeigt, wo sich dieses Erbe entdecken lässt und wer es weiterträgt.
Rosie Blanche, bekannt für ihren sanften und respektvollen Umgang mit Bienen, produziert in Roche d’Or im Jura aussergewöhnliche Honigsorten. Sie scheut sich nicht, bestimmte Praktiken der modernen Imkerei in Frage zu stellen. Porträt einer einfühlsamen und anspruchsvollen Imkerin, die heute Tausende von Imkerinnen und Imkern in ganz Europa inspiriert.
Zwischen Boncourt und La Neuveville erstreckt sich das Gebiet von Slow Food Jura über die Ajoie, die Freiberge, das Delsberger Becken und den Südjura bis an die Ufer des Bielersees. Über administrative Grenzen hinweg verbinden diesen historischen Juraraum Landschaften, Produkte, handwerkliches Wissen und kulinarische Traditionen, die eine gemeinsame Kultur geprägt haben.