Geissenköfte mit Grüne-Tomaten-Chili-Sösseli

Kategorie Rezepte | Mittwoch, 19. August 2026

Hauptspeise für 4 Personen

Judith Janker vom Restaurant Les Wagons in Winterthur hat sich ein feines Rezept mit Ziegenfleisch ausgedacht, probiert es aus!

Zusammen mit Anja Holenstein präsentiert sie euch innovative Gerichte in einem alten Wagen der 100-jährigen Uetlibergbahn. Ein Besuch lohnt sich immer.

Die Zutaten

Köfte
650 kg Geissenhack von der Toggenburger Ziege
150 g Schweinehack 
1 Bund Peterli, fein gehackt
3-4 Zweige Minze, Blätter fein gehackt
2 Zwiebeln, fein gehackt    
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
50 g Paniermehl
0.5 EL Kreuzkümmel
1 EL Paprika edelsüss 
Salz und Pfeffer

Sösseli
600 g grüne (unreife) Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
1 grosse grüne Peperoni, in kleine Würfel geschnitten
1 EL Zucker
2 EL Apfelessig
1 Zweig Minze
1 Chili, fein geschnitten
Salz, nach Geschmack

Und so geht's

  1. Alle Zutaten für die Köfte in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken.
  2. Handgrosse Köfte formen.
  3. Die Köfte auf ein leicht geöltes Backblech legen und bei 180 bis 200 °C etwa 10 Minuten backen. Während der Backzeit einmal wenden. Alternativ in einer Pfanne bei mittlerer Hitze von allen Seiten anbraten.
  4. Alle Zutaten für das Sösseli in einen Topf geben und weichkochen.
  5. Mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz abschmecken.
  6. Köfte zusammen mit dem Sösseli servieren. En Guete!

Serviervorschlag: Dazu passen Reis, Bratkartoffeln oder eine Beilage nach Wahl.

Tipps der Köchin:

  1. Für dieses Rezept eignet sich besonders Fleisch von älteren Geissen: Es ist aromatisch, würzig und hat einen angenehmen Biss, ohne den typischen Lammgeschmack.
  2. Wenn noch Sauce übrigbleibt, kochen Sie sie nochmals auf und füllen Sie sie anschließend zur Aufbewahrung in ein sterilisiertes Glas.

Zusätzliche Anmekrung von Judith: Wir haben das Geissenhack von Toni Odermatt aus Stans, der die tolle Zweinutzungsrasse bei sich auf den steilen Bergwiesen hält. Wir haben vor allem Fleisch von den älteren Geissen genommen und daran ist besonders toll: Es ist sehr aromatisch/würzig, lämmlet aber gar nicht. Und es hat einen sehr guten Biss (im Vergleich zum Beispiel zu Geflügelhack).

Hier gibt's das Rezept als PDF zum Downloaden

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